Nicolai Goritz, Maria Proestou und Peter H. Feindt untersuchen, wie Bioökonomiestrategien weltweit Resilienzperspektiven in der Politikgestaltung berücksichtigen. Auf Basis einer Analyse von 78 Strategien aus 50 Ländernidentifiziert die Studie unterschiedliche Entwicklungspfade hin zu starken und schwachen Resilienzorientierungen.

Mithilfe einer fuzzy-set Qualitative Comparative Analysis (fsQCA)identifizieren die Autor*innen unterschiedliche Entwicklungspfade, die zu stärkeren oder schwächeren Resilienzorientierungen führen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von wirtschaftlichem Wohlstand und guter Regierungsführung und zeigen zugleich, wie strukturelle ökonomische Bedingungen und Landnutzungsmuster die Ausgestaltung von Politiken beeinflussen.

Das Open-Access-Paper ist in Environmental Challenges, Band 22, erschienen. Sie finden es unter folgendem DOI.

Einen kompakten Überblick über die zentralen Ergebnisse und identifizierten Entwicklungspfade bietet das Visual Abstract: